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Verschaffen Sie sich in kurzer Zeit einen aktuellen Überblick der rasanten Entwicklungen aus den Branchen der intelligenten Gebäudetechnik. Die Inhalte sind auf Ihre Interessen individualisierbar, neutral aufbereitet und von Expert*innen für Expert*innen.  

ZVEH Konjunkturberichte

Analysen zur wirtschaftlichen Situation der E-Handwerke

26.10.2026

Die ZVEH-Konjunkturberichte liefern zweimal jährlich präzise und aktuelle Informationen zur wirtschaftlichen Lage und Entwicklung der elektro- und informationstechnischen Handwerke in Deutschland.

In den halbjährlich veröffentlichten Berichten werden zentrale ökonomische Indikatoren analysiert und die aktuelle Marktentwicklung der Branche umfassend dargestellt. Schwerpunkte bilden unter anderem Geschäftsklima, Auftragsbestände, Beschäftigungssituation sowie Trends in zukunftsrelevanten Bereichen wie Erneuerbare Energien und Digitalisierung. Die Berichte bieten wichtige Entscheidungshilfen und ermöglichen es Betrieben, Innungen und Verbänden, die wirtschaftliche Lage besser einzuschätzen und strategische Maßnahmen daraus abzuleiten. Die Daten basieren auf umfangreichen Umfragen unter Mitgliedsunternehmen und reflektieren somit präzise die aktuelle Stimmung in der Branche.

Konjunkturbericht Herbst 2026

Kernergebnisse:

  • Geschäftsklimaindex steigt von 65,6 Punkten im Frühjahr 2026 auf 68,2 Punkte.
  • Anteil der Betriebe mit guter Geschäftslage wächst auf 48,0 %, während nur noch 11,5 % ihre Lage als schlecht bewerten.
  • Auftragspolster erholen sich: 45,0 % der Betriebe verfügen über Auftragsvorläufe von mehr als zwei Monaten (Frühjahr 2026: 41,9 %).
  • Privatkundengeschäft entwickelt sich positiv: Umsatzanteil steigt von 38,8 % auf 40,7 %.
  • Anteil der Betriebe mit offenen Stellen sinkt weiter auf 43,5 % (Frühjahr 2026: 46,0 %).

Die Ergebnisse der ZVEH-Herbstkonjunkturumfrage zeigen nach längerer Zeit erstmals wieder eine leichte Verbesserung der wirtschaftlichen Situation in den Elektro- und Informationstechnischen Handwerken. Sowohl die Auftragspolster als auch die Bewertung der aktuellen Geschäftslage entwickeln sich positiv. Der Geschäftsklimaindex steigt damit wieder auf 68,2 Punkte und nähert sich dem Niveau des Herbstes 2025.

Wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist das Privatkundengeschäft, das sowohl bei den Auftragseingängen als auch beim Umsatzanteil zulegen konnte. Gleichzeitig bleibt die wirtschaftliche Erholung fragil: Der Anteil der Betriebe mit offenen Stellen ist weiter rückläufig und die Erwartungen hinsichtlich der zukünftigen Geschäftslage fallen weiterhin verhalten aus.

Laut ZVEH-Hauptgeschäftsführer Alexander Neuhäuser ist es noch zu früh, von einer Trendwende zu sprechen. Damit sich die positive Entwicklung fortsetzen kann, brauche es klare energiepolitische Rahmenbedingungen, verlässliche Investitionsanreize und die Umsetzung angekündigter wirtschaftspolitischer Reformen.

Frühere Berichte

Konjunkturbericht Frühjahr 2026

Kernergebnisse:

  • Geschäftsklimaindex sinkt deutlich auf 65,6 Punkte (Herbst 2025: 68,8), den niedrigsten Wert seit über 15 Jahren.
  • Anteil der Betriebe mit guter Geschäftslage fällt auf 44,9 %, während 13,7 % ihre Lage als schlecht bewerten.
  • Auftragspolster nehmen weiter ab, 13,7 % der Betriebe melden Auftragsvorläufe von maximal zwei Wochen.
  • Umsatzanteile in wichtigen Segmenten rückläufig: Neubau (11,9 %), Sanierung (20,6 %) und Erneuerbare Energien (6,8 %).
  • Anteil der Betriebe mit offenen Stellen sinkt auf 46,0 %.

Die Ergebnisse der ZVEH-Frühjahrskonjunkturumfrage zeigen eine deutliche Eintrübung der wirtschaftlichen Lage in den E-Handwerken. Rückläufige Auftragspolster, schwache Impulse aus dem Neubau und Unsicherheiten im Bereich der Energiewende belasten die Branche. Laut ZVEH-Hauptgeschäftsführer Alexander Neuhäuser sind klare wirtschafts- und energiepolitische Rahmenbedingungen notwendig, um Investitionen anzureizen und eine Stabilisierung zu ermöglichen.

Erfahren Sie mehr Details in den offiziellen Unterlagen des ZVEH, hier für Sie zum Download zur Verfügung gestellt.

Erfahren Sie mehr Details in den offiziellen Unterlagen des ZVEH – hier für Sie zum Download zur Verfügung gestellt.

Konjunkturbericht Herbst 2025

Kernergebnisse:

  • Geschäftsklimaindex steigt leicht auf 68,8 Punkte.
  • Anteil der Betriebe mit offenen Stellen sinkt auf 46,5 %.
  • Durchschnittlicher Auftragsvorlauf sinkt leicht auf 12,3 Wochen.
  • 26,5 % der Betriebe melden sinkende Umsätze, 25,0 % steigende.
  • Umsatzanteile bei Erneuerbaren Energien gehen zurück auf 7,3 %, während E-Mobilität (3,8 %) und Wärmepumpen/Lüftungssysteme (3,4 %) leicht zulegen.

Die Ergebnisse der ZVEH-Herbstkonjunkturumfrage zeigen eine weiterhin stabile, aber von Zukunftssorgen geprägte Stimmung. Trotz leichter Verbesserung beim Geschäftsklima bleibt der Optimismus verhalten. Laut ZVEH-Hauptgeschäftsführer Alexander Neuhäuser kann eine Trendwende nur mit klarer Wirtschafts- und Energiepolitik gelingen.

Erfahren Sie mehr Details in den offiziellen Unterlagen des ZVEH – hier für Sie zum Download zur Verfügung gestellt.

Konjunkturbericht Frühjahr 2025

Kernergebnisse:

  • Geschäftsklimaindex sinkt erneut und erreicht aktuell 67 Punkte.
  • Auftragsvorläufe gehen zurück: Nur noch 44,8 % der Unternehmen melden Auftragspolster von mehr als zwei Monaten (Herbst 2024: 51,5 %).
  • Zahl der offenen Stellen nimmt ab und erreicht mit 50,8 % den niedrigsten Wert der letzten Jahre.
  • Leichter Rückgang bei Investitionen in Erneuerbare Energien, insbesondere bei Photovoltaik.

Die Ergebnisse der ZVEH-Frühjahrskonjunkturumfrage zeigen eine anhaltend eingetrübte Stimmung in den Elektro- und Informationstechnischen Handwerken. Die anhaltenden internationalen Krisen und die noch unklaren wirtschaftspolitischen Effekte nach der Bundestagswahl 2025 drücken weiterhin auf die Stimmung und Entwicklung der Branche. Zwar gibt es keine dramatischen Einbrüche, doch der rückläufige Trend bei Geschäftsklima und Auftragslage setzt sich fort.

Erfahren Sie mehr Details in den offiziellen Unterlagen des ZVEH – hier für Sie zum Download zur Verfügung gestellt.

ZVEH Logo

ZVEH

Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke

Der ZVEH vertritt die Interessen von 48.225 Unternehmen aus den Bereichen Elektrotechnik, Informationstechnik und Elektromaschinenbau. Diese beschäftigen insgesamt 524.224 Mitarbeitende, davon 46.196 Auszubildende, und erzielen einen Jahresumsatz von rund 87,8 Milliarden Euro. Der ZVEH umfasst zwölf Landesverbände mit insgesamt 313 Innungen.

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