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Verschaffen Sie sich in kurzer Zeit einen aktuellen Überblick der rasanten Entwicklungen aus den Branchen der intelligenten Gebäudetechnik. Die Inhalte sind auf Ihre Interessen individualisierbar, neutral aufbereitet und von Expert*innen für Expert*innen.  

ZVEH Konjunkturberichte

Analysen zur wirtschaftlichen Situation der E-Handwerke

07.10.2025

Die ZVEH-Konjunkturberichte liefern zweimal jährlich präzise und aktuelle Informationen zur wirtschaftlichen Lage und Entwicklung der elektro- und informationstechnischen Handwerke in Deutschland.

In den halbjährlich veröffentlichten Berichten werden zentrale ökonomische Indikatoren analysiert und die aktuelle Marktentwicklung der Branche umfassend dargestellt. Schwerpunkte bilden unter anderem Geschäftsklima, Auftragsbestände, Beschäftigungssituation sowie Trends in zukunftsrelevanten Bereichen wie Erneuerbare Energien und Digitalisierung. Die Berichte bieten wichtige Entscheidungshilfen und ermöglichen es Betrieben, Innungen und Verbänden, die wirtschaftliche Lage besser einzuschätzen und strategische Maßnahmen daraus abzuleiten. Die Daten basieren auf umfangreichen Umfragen unter Mitgliedsunternehmen und reflektieren somit präzise die aktuelle Stimmung in der Branche.

Konjunkturbericht Frühjahr 2026

Kernergebnisse:

  • Geschäftsklimaindex sinkt deutlich auf 65,6 Punkte (Herbst 2025: 68,8) – niedrigster Wert seit über 15 Jahren.
  • Anteil der Betriebe mit guter Geschäftslage fällt auf 44,9 %, während 13,7 % ihre Lage als schlecht bewerten.
  • Auftragspolster nehmen weiter ab, Anteil mit sehr kurzen Vorläufen (≤ 2 Wochen) steigt auf 13,7 %.
  • Umsatzanteile in zentralen Segmenten rückläufig: Neubau (11,9 %), Sanierung (20,6 %), Erneuerbare Energien (6,8 %).
  • Anteil der Betriebe mit offenen Stellen stagniert niedrig bei 46,0 %; gleichzeitig rückläufige Beschäftigungsentwicklung.

Die Ergebnisse der ZVEH-Frühjahrskonjunkturumfrage zeigen eine fortschreitende Eintrübung der wirtschaftlichen Lage in den E-Handwerken. Anders als im Herbst ist keine stabile Entwicklung mehr erkennbar, sondern ein kontinuierlicher Abwärtstrend bei nahezu allen Indikatoren.

Insbesondere schwächelnde Impulse aus dem Neubau sowie Unsicherheiten im Bereich der Energiewende belasten die Branche. Die Betriebe reagieren zunehmend zurückhaltend, was sich in sinkenden Auftragspolstern, geringerer Einstellungsbereitschaft und einer vorsichtigeren Bewertung der zukünftigen Geschäftslage widerspiegelt.

Laut ZVEH-Hauptgeschäftsführer Alexander Neuhäuser ist der anhaltende Abwärtstrend ein deutliches Warnsignal. Eine Stabilisierung der Branche erfordert klare wirtschafts- und energiepolitische Rahmenbedingungen, um Investitionen anzureizen und Planungssicherheit zu schaffen.

Frühere Berichte

Konjunkturbericht Herbst 2025

Kernergebnisse:

  • Geschäftsklimaindex steigt leicht auf 68,8 Punkte.
  • Anteil der Betriebe mit offenen Stellen sinkt auf 46,5 %.
  • Durchschnittlicher Auftragsvorlauf sinkt leicht auf 12,3 Wochen.
  • 26,5 % der Betriebe melden sinkende Umsätze, 25,0 % steigende.
  • Umsatzanteile bei Erneuerbaren Energien gehen zurück auf 7,3 %, während E-Mobilität (3,8 %) und Wärmepumpen/Lüftungssysteme (3,4 %) leicht zulegen.

Die Ergebnisse der ZVEH-Herbstkonjunkturumfrage zeigen eine weiterhin stabile, aber von Zukunftssorgen geprägte Stimmung. Trotz leichter Verbesserung beim Geschäftsklima bleibt der Optimismus verhalten. Laut ZVEH-Hauptgeschäftsführer Alexander Neuhäuser kann eine Trendwende nur mit klarer Wirtschafts- und Energiepolitik gelingen.

Erfahren Sie mehr Details in den offiziellen Unterlagen des ZVEH – hier für Sie zum Download zur Verfügung gestellt.

Konjunkturbericht Frühjahr 2025

Kernergebnisse:

  • Geschäftsklimaindex sinkt erneut und erreicht aktuell 67 Punkte.
  • Auftragsvorläufe gehen zurück: Nur noch 44,8 % der Unternehmen melden Auftragspolster von mehr als zwei Monaten (Herbst 2024: 51,5 %).
  • Zahl der offenen Stellen nimmt ab und erreicht mit 50,8 % den niedrigsten Wert der letzten Jahre.
  • Leichter Rückgang bei Investitionen in Erneuerbare Energien, insbesondere bei Photovoltaik.

Die Ergebnisse der ZVEH-Frühjahrskonjunkturumfrage zeigen eine anhaltend eingetrübte Stimmung in den Elektro- und Informationstechnischen Handwerken. Die anhaltenden internationalen Krisen und die noch unklaren wirtschaftspolitischen Effekte nach der Bundestagswahl 2025 drücken weiterhin auf die Stimmung und Entwicklung der Branche. Zwar gibt es keine dramatischen Einbrüche, doch der rückläufige Trend bei Geschäftsklima und Auftragslage setzt sich fort.

Erfahren Sie mehr Details in den offiziellen Unterlagen des ZVEH – hier für Sie zum Download zur Verfügung gestellt.

ZVEH Logo

ZVEH

Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke

Der ZVEH vertritt die Interessen von 48.225 Unternehmen aus den Bereichen Elektrotechnik, Informationstechnik und Elektromaschinenbau. Diese beschäftigen insgesamt 524.224 Mitarbeitende, davon 46.196 Auszubildende, und erzielen einen Jahresumsatz von rund 87,8 Milliarden Euro. Der ZVEH umfasst zwölf Landesverbände mit insgesamt 313 Innungen.

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